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    FAQs - Hyperhidrose & Iontophorese Behandlung

    Antworten auf häufige Fragen zur Iontophorese und Hyperhidrose

    Die Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zur Iontophorese und Hyperhidrose haben wir hier für Sie zusammengefasst.

    Bei komplexeren oder individuellen Fragestellungen zu Ihrer Therapie können Sie unsere Iontophorese-Experten per WhatsAPP unter der +492056981110 oder telefonisch unter der Rufnummer +49 (0) 2056 / 98 11 0 erreichen.

    Gesundheitliche Fragen zur Hyperhidrose und Iontophorese Behandlung

    Was ist Hyperhidrose?

    Der Begriff Hyper­hi­drose bezeichnet ein Übermaß an Schwitzen, welches über die Erfor­der­nisse der Wärme­re­gu­la­tion hinaus­geht. Personen mit Hyper­hi­drose schwitzen daher unab­hängig von körper­li­cher Anstren­gung oder Umge­bungs­tem­pe­ratur über­mäßig stark. Diese Fehl­funk­tion kann zu erheb­li­chen psychi­schen, sozialen und beruf­li­chen Einschrän­kungen führen und somit eine ausge­prägte Vermin­de­rung der Lebens­qua­lität hervor­rufen.

    Hyper­hi­drose kann an verschie­denen Körper­arealen auftreten. Häufig tritt die Hyper­hi­drose an den Händen (Hyper­hi­drosis Palmaris), im Gesicht (Hyper­hi­drosis Facialis), an den Fußsohlen (Hyper­hi­drosis Plan­t­aris) und unter den Achseln (Hyper­hi­drosis Axil­laris) auf. Man unter­scheidet zwei Arten der Hyper­hi­drose. Die primäre Hyper­hi­drose tritt unab­hängig von anderen Erkran­kungen auf. Die sekun­däre Hyper­hi­drose tritt als Folge einer vorhan­denen Grund­er­kran­kung oder als Neben­wir­kung durch die Einnahme von Medi­ka­menten oder Nahrungs­er­gän­zungs­mit­teln auf.

    Wann darf ich die Leitungswasseriontophorese-Therapie nicht durchführen?

    Die Behand­lung mit Ionto­pho­rese-Geräten darf auf keinen Fall ange­wendet werden bei Pati­enten mit:

    • Herz­schritt­ma­chern
    • implan­tierten Cardi­ode­fi­bril­la­toren
    • in der Schwan­ger­schaft
    • metall­hal­tigen Intrau­terin-Pessaren (Spirale) (keine Behand­lung der Füße)
    • mit Metall­im­plan­taten im Bereich des Strom­flusses
    • mit großen Hautdefekten/​Wunden, die nicht mit Vase­line abge­deckt werden können
    • mit Haut­arealen im Behand­lungs­be­reich, die eine fehlende oder einge­schränkte Sensi­bi­lität haben (z.B.Polyneuropathie)
    • <größeren Wunden, Haut­aus­schlag, Schwel­lungen, lokalen Entzün­dungen oder akuten Lokal­in­fek­tionen
    • diagnos­ti­zierten oder vermu­teten Herz­be­schwerden oder Epilepsie

    Eine direkte Appli­ka­tion des elek­tri­schen Stromes durch die Brust, das Gehirn oder den Sinus­knoten darf nicht erfolgen!

    Ich habe eine Spirale. Darf ich die LWI-Therapie durchführen?

    Eine metall­hal­tige Spirale, die nicht komplett von Kunst­stoff umman­telt ist, stellt eine Kontra­in­di­ka­tion zur Behand­lung der Füße dar. In dem Fall darf keine Behand­lung der Füße durch­ge­führt werden. Sollte die Spirale KOMPLETT von Kunst­stoff, Silikon o.ä. umman­telt sein, ist das Metall isoliert. Eine Therapie darf dann durch­ge­führt werden.

    Ich bin schwanger. Darf ich die LWI-Therapie durchführen?

    Schwan­ger­schaft ist eine Kontra­in­di­ka­tion. Es gibt keine Studien oder Erfah­rungs­werte zur LWI-Therapie mit HIDREX-Geräten während der Schwan­ger­schaft. Von einer Behand­lung während dieser Zeit ist daher abzu­raten.

    Ich stille. Darf ich die LWI-Therapie durchführen?

    Ja. Das Baby sollte jedoch während der Therapie nicht an der Brust ange­legt sein oder Haut­kon­takt zur Mutter haben.

    Ich habe Metallimplantate. Darf ich die LWI-Therapie durchführen?

    Grund­sätz­lich sind alle Metall­im­plan­tate eine abso­lute Kontra­in­di­ka­tion. Wenn sich die Implan­tate im direkten Bereich des Strom­flusses befinden sollte keine Behand­lung durch­ge­führt werden. Befindet sich das Implantat nicht im direkten Strom­fluss handelt es sich um eine rela­tive Kontra­in­di­ka­tion. Die Gefahr einer Beein­flus­sung des Metall­im­plan­tats ist eher gering. In diesem Fall ist eine ärzt­liche Abklä­rung ratsam.

    Ich habe während der Behandlung Schmerzen an einigen Hautstellen. Kann ich was dagegen tun?

    Kleine Haut­de­fekte, wie beispiels­weise. Kratzer oder Risse, sollten dick mit Vase­line abge­deckt werden. Der Wasser­spiegel sollte die Nagel­bette frei­lassen, da es hier auf Grund häufiger Kleinst­ver­let­zungen zu Schmerzen bei der Behand­lung kommen kann.

    Was sind die typischen Anzeichen einer primären, lokalen Hyperhidrose?

    • Beginn der Symptome im Kindes- oder Jugend­alter (< 25 Jahre) (wobei das Schwitzen im Bereich der Hände meis­tens schon vor der Pubertät auftritt)
    • Auftreten des Schwit­zens tempe­ra­tur­un­ab­hängig, unvor­her­sehbar, und nicht willent­lich kontrol­lierbar
    • lokal begrenztes Auftreten in einer oder mehreren Prädilektionsstelle(n) (bevor­zugte Körperstelle(n) einer Krank­heit) mit beid­sei­tigem, symme­tri­schen Befall
    • Auftreten öfter als 1mal/​ Woche mit Beein­träch­ti­gung im Alltag
    • Kein vermehrtes Schwitzen während des Schlafes
    • Posi­tive Fami­li­en­ana­mnese

    Wie kann mein Arzt eine Hyperhidrose feststellen?

    Die Diagnose der primären, lokalen Hyper­hi­drose erfolgt vor allem durch eine Befra­gung der betrof­fenen Person und körper­liche Befunde zur Schweiß­pro­duk­tion. Darüber hinaus können der Jod-Stärke-Test und eine Schweiß­men­gen­mes­sung ange­wendet werden.

    Ich muss ein Langzeit EKG tragen. Darf ich die LWI durchführen?

    Eine Lang­zeit-EKG Unter­su­chung stellt keine abso­lute Kontra­in­di­ka­tion für die LWI dar. Trotzdem raten wir von einer gleich­zei­tigen Behand­lung ab. Während der meist 24-stün­digen EKG Aufzeich­nung kann die LWI Therapie ohne Bedenken pausiert werden.

    Technische Fragen zu Hidrex Iontophoresegeräten

    Sind die HIDREX-Geräte sicher und geprüft?

    Wir besitzen die Geneh­mi­gung zur Herstel­lung von Medi­zin­pro­dukten gemäß EU-Richt­linie 93/42/EWG und sind damit auto­ri­siert, das medi­zi­ni­sche CE-Zeichen für unsere Medi­zin­pro­dukte zu vergeben.

    Außerdem sind unsere LWI-Geräte bei der ameri­ka­ni­schen Gesund­heits­be­hörde FDA regis­triert. Für Ihre Sicher­heit unter­halten wir ein über­wachtes Quali­täts­ma­nage­ment-System für Medi­zin­pro­dukte und sind nach EN ISO 13485:2016 zerti­fi­ziert.

    Was sind die Bestandteile eines Iontophorese-Gerätes?

    Jedes Ionto­pho­rese-Gerät besteht aus 4 Gerä­te­kom­po­nenten:

    Warum ist der Betrieb des Gerätes mit einem Stecker-Netzteil ungefährlich, obwohl andere Geräte mit Batterien oder Akkus betrieben werden?

    Tech­nisch muss man sich das so vorstellen, dass der Behand­lungs­strom­kreis komplett von der Netz­ver­sor­gung getrennt ist und damit (auch im Falle eines schweren Fehlers) KEINE Verbin­dung hat.

    Man spricht hierbei von einer „galva­ni­schen Tren­nung“.

    Diese absolut wich­tige tech­ni­sche Sicher­heit wird schon direkt im Netz­teil gewähr­leistet, so dass die Netz­span­nung gar nicht bis zum Gerät gelangen kann.

    Aus diesem Grund darf nur das mitge­lie­ferte medi­zi­ni­sche Original-Netz­teil verwendet werden.

    Mein Netzteil ist defekt. Kann ich mir im Baumarkt oder Elektrohandel ein Ersatzgerät kaufen?

    Nein, es darf unbe­dingt nur das Original-Netz­teil mit medi­zi­ni­scher Zulas­sung verwendet werden. Das Netz­teil ist ein entschei­dender Faktor für die Gesamt­si­cher­heit des Thera­pie­ge­rätes und muss neben den spezi­ellen tech­ni­schen Anfor­de­rungen eine Zulas­sung für Medi­zin­pro­dukte besitzen.

    Solche Netz­teile sind übli­cher­weise nicht im Einzel­handel verfügbar. Nur bei Verwen­dung des Origi­nal­netz­teils kann die Sicher­heit gewähr­leistet werden (siehe oben).

    Betrachten Sie das Netz­teil als Teil des Thera­pie­ge­rätes – nicht nur als Zubehör.

    Mein Therapiegerät funktioniert nicht. Woran kann das liegen?

    In ca. 90% der Fälle ist die Ursache ein falscher Aufbau. Bitte beachten Sie, dass nicht beide Behand­lungs­elek­troden in einer Wanne liegen dürfen.

    Schalten Sie zuerst das Gerät ein und legen dann ihre Hände oder Füße in die Behand­lungs­wannen. Klemmen Sie das Set AX erst nach dem Anschalten in die Achseln.

    Bitte gehen Sie bei der weiteren Fehler­suche zunächst die nach­fol­gende Check­liste durch, bevor Sie das Gerät zur Repa­ratur einsenden. Sie ersparen u.U. sich und uns damit Zeit, Aufwand und vermeiden Kosten für eine Über­prü­fung durch uns.

    • Über­prüfen Sie, ob das Sicher­heits-Stecker­netz­teil ordnungs­gemäß mit dem Grund­gerät und Ihrem Strom­netz verbunden ist.
    • Über­prüfen Sie, ob die Stecker der Verbin­dungs­dop­pel­kabel weit genug auf die Anschlüsse der Behand­lungs­elek­troden aufge­schoben wurden und sicheren Kontakt haben.
    • Prüfen Sie, ob das Gerät mit einer anderen Person einwand­frei funk­tio­niert; es könnte sein, dass die Über­the­rapie-Schutz­funk­tion aktiv ist.

    Tipp:     In seltenen Fällen könnte das verwen­dete Leitungs­wasser einen nicht ausrei­chenden Leit­wert (z.B. bei Haus­wasser-Entio­ni­sie­rungs­an­lagen) aufweisen. Versu­chen Sie es in diesen Fällen einmal mit kohlen­säu­re­freiem Mineral- oder Tafel­wasser.

    Beachten Sie auch Die Hinweise zur Pflege des Ionto­pho­rese-Gerätes. Kalk­ab­la­ge­rungen an den Elek­troden können den Strom­fluss behin­dern.

    Bitte kontak­tieren Sie uns bei Fragen. Vielen Dank!

    Warum sollte ich mich für ein HIDREX-Gerät entscheiden?

    Unsere HIDREX-Geräte haben nach­weis­lich eine Erfolgs­quote von 98%. Seit über 35 Jahren entwi­ckeln wir in Zusam­men­ar­beit mit Ärzten, Univer­si­täts­kli­niken und Thera­peuten wirk­same Thera­pie­sys­teme auf hohem Niveau.

    Wir setzen dabei konse­quent auf den Einsatz neuester Tech­no­lo­gien und hoch­wer­tiger Bauteile, um zerti­fi­zierte Medi­zin­ge­räte für inno­va­tive, natür­liche Heil­ver­fahren zu entwi­ckeln und herzu­stellen. Gleich- und Puls­strom­ver­fahren ermög­li­chen eine hohe Flexi­bi­lität und Effi­zienz.

    Durch einstell­bare Puls­breiten vereinen unsere Geräte das Beste aus beiden Strom­arten. Hohe Behand­lungs­span­nungen ermög­li­chen schnelle Thera­pie­er­folge. Tech­ni­sche Features, wie die ASE Anti Schock Elek­tronik, sorgen für Sicher­heit und Komfort.

    Wir besitzen die Geneh­mi­gung zur Herstel­lung von Medi­zin­pro­dukten gemäß EU-Richt­linie 93/42/EWG und sind damit auto­ri­siert, das medi­zi­ni­sche CE-Zeichen für unsere Medi­zin­pro­dukte zu vergeben. Außerdem sind unsere LWI-Geräte bei der ameri­ka­ni­schen Gesund­heits­be­hörde FDA regis­triert.

    Für Ihre Sicher­heit unter­halten wir ein über­wachtes Quali­täts­ma­nage­ment-System für Medi­zin­pro­dukte und sind nach EN ISO 13485:2016 zerti­fi­ziert.

    Die Elektroden zeigen Verfärbungen. Was kann ich tun?

    Es ist normal, dass die Elek­troden nach einigen Anwen­dungen leicht verfärben. Die Verfär­bung hat keinen Einfluss auf den Thera­pie­er­folg.
    Einflüsse auf die Verfär­bung hat die Beschaf­fen­heit des Wassers, sodass Verfär­bungen je nach Wasser­ver­sor­gung in der Region unter­schied­lich stark ausfallen können.

    Wenn Sie nicht an einer Nickel- oder Chrom­all­ergie leiden, raten wir zur Nutzung der Edel­stahl­elek­troden. Die Gefahr von Verfär­bungen der Elek­troden ist bei Edel­stahl nied­riger und die Elek­troden sind leichter zu reinigen.

    Bitte beachten Sie die Hinweise zur Pflege der Elek­troden.

    Mein Gerät ist nicht mehr so effektiv. Ist es defekt?

    Es ist sehr selten, dass ein Gerät defekt ist. In fast allen Fällen sind verun­rei­nigte Elek­troden die Ursache, die zu einer gerin­geren Thera­pie­ef­fek­ti­vität führt.

    Kalk­ab­la­ge­rungen an den Elek­troden können den Strom­fluss behin­dern. Diese Abla­ge­rungen können mit handels­üb­li­chen Kalk­lö­sern bzw. mit Essig oder Zitro­nen­säure entfernt werden.

    Bitte beachten Sie die Hinweise zur Pflege der Elek­troden.

    Wie pflege ich meine Elektroden richtig?

    Spülen Sie Ihre Metall­elek­troden nach jeder Behand­lung mit klarem Wasser ab und trocknen Sie die Platten sorg­fältig mit einem weichen Tuch ab, um Kalk­ab­la­ge­rungen zu verhin­dern. Nach ca. 5 Behand­lungen sollten Sie die Elek­troden mit einem feuchten Tuch und handels­üb­li­chen Reini­gungs­mittel oder einer Flächen­des­in­fek­tion säubern.

    Was kann ich tun, wenn meine Elektroden Ablagerungen aufweisen?

    Im Laufe der Zeit können sich Kalzium- oder Mine­ral­ab­la­ge­rungen auf den Elek­troden ansam­meln. Daher sollten Sie alle 3 bis 6 Monate (abhängig von der Wasser­härte) die Elek­troden über Nacht in eine 1:1 Lösung aus Wasser und Essig einlegen. Am nächsten Tag einfach mit einem Hand­tuch abwi­schen und dann abspülen. Sie können auch handels­üb­liche Kalk­löser verwenden.

    Mein Gerät erreicht nicht die von mir eingestellte Stromstärke. Ist es defekt?

    Es ist sehr selten, dass ein Gerät defekt ist. Gele­gent­lich erhalten wir die Rück­mel­dung von neuen Kunden, dass die Span­nung nicht so hoch ansteigt, wie vor der Therapie von Ihnen beim Gerät einge­stellt worden ist, oder dass die Span­nung nach der Einstel­lung ein wenig abfällt.

    In diesem Fall ist es sehr wahr­schein­lich, dass die Strom­be­gren­zungs­funk­tion akti­viert wurde. Dies geschieht, wenn der elek­tri­sche Wider­stand einer Person, durch sehr starkes Schwitzen, gering ist. Durch den leich­teren Strom­fluss kann der maxi­male Behand­lungs­strom erreicht werden, bevor die einge­stellte Span­nung erreicht wird. Eine Schutz­schal­tung (Strom­be­gren­zung) greift in diesem Fall ein und verhin­dert, dass die Span­nung zu hoch ansteigt, um Sie vor Verbren­nungen zu schützen. Der Thera­pie­ef­fekt wird dadurch nicht beein­träch­tigt!

    Im Verlauf der weiteren Behand­lungen können langsam höhere Span­nungs­werte durch die Minde­rung des Schwit­zens einge­stellt werden (der elek­tri­sche Wider­stand der trockener werdenden Haut steigt an, so dass höhere Strom­werte für die Wirk­sam­keit notwendig sind).

    Wie kann ich die Funktion meines HIDREX-Gerätes überprüfen?

    Um die Funk­tion Ihres Gerätes zu über­prüfen, folgen Sie folgenden Schritten:

    1. Bauen Sie das Gerät so auf, als wollten Sie die Behand­lung starten.
    2. Schalten Sie das Steu­er­gerät am Haupt­schalter ein. Im Anzeige-Display sollten Werte für Dosis und Behand­lungs­dauer ange­zeigt werden.
    3. Schließen Sie nun den Thera­pie­strom­kreis­lauf indem Sie eine Elek­trode auf das Hand­tuch der zweiten Elek­trode legen, ohne dass sich die Elek­troden direkt berühren. Es liegen nun beide Elek­troden in einer mit Wasser gefüllten Wanne (durch ein Hand­tuch getrennt) über­ein­ander. Bei Verwen­dung der AX-Elek­troden pressen Sie die beiden mit Wasser getränkten Schwamm­kissen direkt aufein­ander.
    4. Am Gerät sollte nun die Dive-LED leuchten.

    Leuchtet, auch unter Berück­sich­ti­gung der Fehler-Check­liste, bei diesem Aufbau die Dive-LED nicht, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf, um das weitere Vorgehen abzu­stimmen.

    Fragen zum Kauf/Verleih von Hidrex Iontophoresegeräten zur Hyperhidrosebehandlung

    Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten für die LWI-Therapie?

    Die gesetz­li­chen und privaten Kran­ken­ver­si­che­rungen in Deutsch­land über­nehmen i.d.R. die Kosten für die Bereit­stel­lung eines Ionto­pho­rese-Heim­ge­rätes zur Hyper­hi­drosis Therapie.

    Diese Bereit­stel­lung kann je nach Versi­che­rungs­ab­kommen durch einma­lige Anschaf­fung oder leih­weise Bereit­stel­lung erfolgen. Bevor die Versi­cherer eine Kosten­zu­sage erteilen, wird häufig ein Wirk­sam­keits­nach­weis der Ionto­pho­rese-Therapie vom behan­delnden Arzt gefor­dert.

    Hierzu muss vor der Verord­nung eine „Initi­al­the­rapie“ mit etwa zehn Sitzungen durch­ge­führt werden. Diese Initi­al­the­rapie wird beim Arzt oder mit einem Leih­gerät (siehe unten) zu Hause durch­ge­führt.

    Erhält der Patient das Gerät im Rahmen einer leih­weisen Bereit­stel­lung, wie z.B. bei der Tech­niker Kran­ken­kasse, wird zunächst nach der drei­mo­na­tigen Test­phase und dann alle zwei Jahre eine Anschluss­ver­ord­nung gefor­dert.

    Ich habe die Empfehlung bekommen mir ein Iontophorese Gerät bei Ihnen zu leihen. Wie ist das weitere Vorgehen?

    Zunächst ist es wichtig zu wissen, wie Sie kran­ken­ver­si­chert sind.

    Sind Sie gesetz­lich kran­ken­ver­si­chert dann laden Sie den Leih­ver­trag auf unserer Home­page herunter (zu finden unter „Infos“ Formu­lare) und schi­cken diesen ausge­füllt und unter­schrieben an uns zurück. Wir stellen Ihnen für 5 Wochen kostenlos ein Leih­gerät zur Verfü­gung. Kurz vor Ablauf der 5 Wochen benö­tigen wir eine entspre­chende ärzt­liche Verord­nung von Ihnen oder Sie schi­cken das Gerät gut verpackt und ausrei­chend fran­kiert an uns zurück.

    Sind Sie bei der Tech­niker Kran­ken­kasse versi­chert? Dann benö­tigen wir von Anfang an eine ärzt­liche Verord­nung.

    Wenn Sie privat kran­ken­ver­si­chert sind laden Sie bitte den Leih­ver­trag herunter (zu finden unter „Infos“ Formu­lare) und schi­cken diesen ausge­füllt und unter­schrieben an uns zurück. Wir stellen Ihnen für 5 Wochen kostenlos ein Leih­gerät zur Verfü­gung. Außerdem erhalten Sie ein Angebot von uns, was Sie bei Ihrer Kran­ken­kasse einrei­chen können. Kurz vor Ablauf der 5 Wochen können Sie uns eine entspre­chende Bestel­lung schi­cken oder das Gerät gut verpackt und ausrei­chend fran­kiert an uns zurück­schi­cken.

    Bietet HIDREX mir kostenlose Hilfe und Unterstützung bei Fragen und Problemen?

    Ja! Bei Fragen und Problemen rund um Ihre LWI-Therapie können Sie sich jederzeit an uns wenden.

    Unter +49 (0) 2056 / 9811-10 können Sie unseren Kundenservice schnell per WhatsApp erreichen. Sie können uns auch eine E-Mail an  schicken. Telefonisch erreichen Sie uns unter +49 (0) 2056 / 9811-0.

    Muss ich regelmäßig Ersatzteile kaufen?

    Zur Therapie der Hände oder Füße wird ihr Behand­lungsset Baum­woll­hand­tü­cher enthalten, die zur Abde­ckung der Elek­troden dienen. Die Hand­tü­cher werden, genauso wie Baum­woll-T-Shirts, mit der Zeit durch die regel­mä­ßige Wäsche abge­nutzt sein.

    Sie können diese durch die HIDREX-Hand­tü­cher ersetzen, die zuge­schnitten und genäht werden, um in unseren Trans­port- und Behand­lungs­koffer und in unsere ergo­no­mi­schen Behand­lungs­wannen zu passen.

    Sie können aber auch Ihr eigenes Hand­tuch benutzen.

    Wir empfehlen ein weißes (enthält keine Farb­stoffe) Baum­woll­hand­tuch, um die Elek­troden zu bede­cken und zu verhin­dern, dass Ihre Haut die Elek­troden während der Behand­lung direkt berühren.

    Zur Therapie der Achseln oder anderer Körper­teile benö­tigen Sie spezi­elle Schwamm­pads, die alle 1 – 2 Jahre ersetzt werden müssen.

    Kann ich mir ein LWI-Gerät bei HIDREX ausleihen?

    Ja. Zur Testung eines Gerätes oder um die Initi­al­phase Zuhause durch­führen zu können, können Sie sich ein Ionto­pho­rese-Gerät für 5 Wochen kostenlos bei uns ausleihen.

    Laden Sie sich dafür unseren Leih­ver­trag herunter und lassen uns diesen ausge­füllt und unter­schrieben zukommen.

    Wo kann ich ein HIDREX Gerät kaufen?

    HIDREX Ionto­pho­rese-Geräte können welt­weit bezogen werden. Sie können sich direkt an uns oder an einen unserer lang­jäh­rigen Vertriebs­partner wenden. Eine Über­sicht der welt­weiten Bezugs­quellen finden Sie hier.

    Fragen zur Leitungswasseriontophorese und zur Therapie

    Was ist LWI (Leitungswasseriontophorese) und wie funktioniert es?

    Die LWI-Therapie nutzt Leitungs­wasser um starkes Schwitzen (z. B. an Händen/​Füßen) mit schwa­chen Strom zu thera­pieren.

    Neben anderen verfüg­baren Thera­pie­me­thoden gilt die Leitungs­was­ser­ionto­pho­rese (LWI) als die effek­tivste, sicherste, wirkungs­vollste und kosten­güns­tigste Therapie bei über­mä­ßigem Schwitzen an Händen, Füßen, Achseln und im Gesicht.

    Die LWI ist ein seit vielen Jahren wissen­schaft­lich aner­kanntes Behand­lungs­verfahren, das in 98% der Fälle ohne Medi­ka­mente oder opera­tive Eingriffe zu normal trockener Haut führt.Der exakte Wirk­me­cha­nismus aller­dings ist bislang noch nicht voll­ständig verstanden. Es wird ange­nommen, dass die LWI zu einer Störung der Stimulus-Sekre­tions-Kopp­lung an den Schweiß­drüsen führt.

    Es wird eine post­syn­ap­ti­sche, jedoch rever­sible funk­tio­nelle Störung verur­sacht, mit der Folge, dass weniger oder fast gar kein Schweiß mehr aus den Schweiß­drüsen austreten kann.

    Wie ist der Behandlungsablauf?

    Die Therapie mit LWI ist vergleichbar mit einem Fitness­trai­ning, bei dem die Qualität der Ergeb­nisse davon abhängt, wie diszi­pli­niert man seine Übungen durch­führt.

    Die Behand­lung erfolgt durch Hand- und Fußbäder bzw. durch Therapie der Achseln, des Gesichts oder des Nackens/​Rückens mittels spezi­eller Schwamm-Appli­ka­toren, die von schwa­chem Gleich- oder Puls­strom durch­flossen werden.

    Begonnen wird die Therapie mit etwa 10 möglichst tägli­chen Behand­lungen je 15 Minuten (Initi­al­phase), in der sich das Schwitzen bereits norma­li­siert. Für die Erhal­tung des Ergeb­nisses reichen i.d.R. etwa 1 – 2 Behand­lungen pro Woche aus.

    Der Thera­pie­ef­fekt ist rever­sibel, so dass sich nach Beenden der Therapie das Schwitzen nach einiger Zeit wieder einstellt.

    Wie häufig soll ich die Therapie durchführen?

    In der Initi­al­phase sollte die Behand­lung jeden oder jeden zweiten Tag erfolgen.

    Nach etwa 10 – 20 Behand­lungen sollte eine Besse­rung eintreten. In der daran anschlie­ßenden Erhal­tungs­phase kommt es zu großen indi­vi­du­ellen Unter­schieden.

    Manche Pati­enten müssen die Behand­lung 3 x pro Woche durch­führen, andere nur 2 x im Monat. Dies sollte der Patient im Laufe der Zeit selbst austesten.

    Muss ich die Therapie regelmäßig durchführen?

    Ja! Die Leitungs­was­ser­ionto­pho­rese bewirkt eine rever­sible, das heißt wieder beheb­bare funk­tio­nelle Störung der Schweiß­drüsen.

    Durch die Therapie werden die Schweiß­drüsen gehemmt und „taub“ für die (über­mä­ßigen) nerv­li­chen Signale vom Gehirn, die das über­starke Schwitzen auslösen.

    Ohne die LWI-Therapie wird das über­mä­ßige Schwitzen wieder einsetzen. Eine regel­mä­ßige Erhal­tungs­the­rapie zur Siche­rung des Thera­pie­er­folges sollte daher durch­ge­führt werden.

    Ist es möglich Hände und Füße gleichzeitig zu behandeln?

    Ja! Das „Set Duo“ ermög­licht in Verbin­dung mit den Ergo­wannen komfor­tabel die gleich­zei­tige Therapie der Hände und Füße.

    Aller­dings ist dies nicht immer zu empfehlen, sondern nur wenn Sie die Hände und Füße mit der glei­chen Strom­form, Volt­zahl und Behand­lungs­dauer behan­deln. Die Einstel­lung von unter­schied­li­chen Behand­lungs­pa­ra­me­tern an den Händen und Füßen ist auch mit dem Set Duo nicht möglich.

    Trotz anfänglichen Erfolges hat sich das Schwitzen wieder verschlechtert. Was kann ich tun?

    Es kann sein, dass sich Ihr Körper an den Strom­fluss „gewöhnt“ hat und die Therapie zurzeit nicht mehr richtig anschlägt. Sie können versu­chen mit höherer Volt­zahl zu thera­pieren, die Puls­breite zu verlän­gern oder auf Gleich­strom umzu­stellen. Wenn das nicht hilft, unter­bre­chen Sie ihre Therapie für 2 – 3 Wochen bis das Schwitzen komplett zurück­kommt. Dann starten Sie Ihre Therapie wieder wie zu Beginn Ihrer Behand­lung.

    Ich habe bei der Behandlung einen Stromschlag bekommen. Was ist passiert?

    Das passiert immer mal wieder, aber sehr selten im Vergleich zu älteren Modellen oder Wett­be­werbs­ge­räten! Hier handelt es sich immer um völlig unge­fähr­liche, aber eben auch schon mal unan­ge­nehme Span­nungs­spitzen (oder Span­nungs­ab­fälle, was sich für den Pati­enten nahezu iden­tisch anfühlt).

    Hält man beispiels­weise beim Einschalten des Gerätes bereits die Hände ins Wasser kann man den soge­nannten Weide­zaun-Effekt provo­zieren. Kurze Strom­aus­fälle in der Netz­ver­sor­gung sowie Wackel­kon­takte in der Strom­ver­sor­gung oder am Elek­tro­den­an­schluss sind weitere mögliche Ursa­chen für diesen Effekt.

    Wie empfehlen die Hände oder Füße langsam aus den Behand­lungs­wannen heraus­zu­nehmen und nicht ruck­artig heraus­zu­ziehen.

    Was bewirkt die Anti Schock Elektronik (ASE)?

    Alle HIDREX-Geräte sind mit einer spezi­ellen Funk­tion namens Anti-Schock-Elek­tronik (ASE) ausge­stattet. Diese Funk­tion unter­drückt das Auftreten von leichten elek­tri­schen Schlägen (Weide­zau­n­ef­fekt) nahezu voll­ständig. So zum Beispiel beim Unter­bre­chen des Strom­kreises, also beim Heraus­nehmen der Hände oder Füße aus den Behand­lungs­wannen während der laufenden Therapie.

    Es ist wichtig zu beachten, dass ASE nur akti­viert ist, wenn das Gerät einge­schaltet ist. Es wird daher drin­gend empfohlen, den zu behan­delnden Bereich immer von der Wasser­quelle zu trennen (Hände oder Füße aus dem Wasser nehmen oder die Pads und Elek­troden von Achsel oder Gesicht entfernen) bevor Sie das Gerät ausschalten.

    Ich kann den Strom auf einer Seite mehr spüren als auf der anderen. Ist mein Gerät defekt?

    Nein! Der Thera­pie­strom­kreis­lauf besteht aus zwei unter­schied­li­chen Strom­rich­tungen: Kathode (schwarzes Kabel, negativ geladen) und Anode (rotes Kabel, positiv geladen).

    Obwohl wissen­schaft­lich bewiesen werden konnte, dass die Anode etwas effek­tiver ist, gibt es zu diesem Thema kein einheit­li­ches Kunden­feed­back.

    Manche Kunden spüren die posi­tive Seite mehr, andere Kunden die nega­tive. Das ist normal und in Ordnung.

    Was ist der Unterschied zwischen Gleichstrom (GS) und Pulsstrom (PS)?

    Gleich­strom (GS) hat durch 100% Strom­ab­gabe ohne Pausen die stärkste Wirkung. Aller­dings ist die Behand­lung auf Grund der teil­weise unan­ge­nehmen Strom­fluss­emp­fin­dung häufig nur mit zu nied­rigen Dosen oder an sensi­blen Haut­be­rei­chen gar nicht möglich.

    Anwen­dung findet GS immer noch bei der Therapie der Füße. Beim Puls­strom (PS) springt der Strom­fluss in gleich­langen Inter­vallen zwischen EIN (50% Puls) und AUS (50% Pause) hin und her.

    Diese Inter­valle sorgen für ein gerin­geres Strom­ge­fühl. Durch die Pausen­zeiten ist PS im Vergleich zu GS jedoch weniger effektiv.

    Bei der Behand­lung von sensi­blen Haut­be­rei­chen ist der Puls­strom aber die defi­nitiv bessere Wahl.

    Ist Gleich- oder Pulsstrom besser?

    Gleich­strom ist deut­lich effek­tiver, da der Patient zu jeder Zeit der Behand­lung die volle Strom­menge erhält. Nach­teil ist aller­dings, dass man das auch spürt. Puls­strom ist bei bestimmten Span­nungen kaum zu spüren, benö­tigt aber meist längere Behand­lungs­zeiten um effektiv wirken zu können.

    Auch sind höhere Span­nungen leichter zu ertragen, was die Anwen­dung in empfind­li­chen Berei­chen wie z. B. unter den Achseln oder an den Händen, aber auch die Behand­lung bei Kindern, erleich­tert.

    Der variable Puls­strom, die Inno­va­tion von HIDREX, kombi­niert das Beste aus beiden Welten – Komfort & Effek­ti­vität – und ist nur verfügbar im PSP 1000.

    Was ist Variabler-Pulsstrom (VPS)?

    VPS kann man als eine Art Mischung aus GS und PS bezeichnen, die das Beste aus beiden Strom­arten vereint. Beim VPS ist es möglich, die EIN-Phasen im Vergleich zu den AUS-Phasen inner­halb eines Zyklus zu verlän­gern (z.B. 90% Puls, 10% Pause).

    Durch die kürzeren Pausen­zeiten wird sehr viel mehr Energie als beim Stan­dard-Puls­strom über­tragen. Diese Puls­breiten-Verstel­lung erhöht die Effek­ti­vität im Vergleich zum herkömm­li­chen Puls­strom UND den Komfort im Vergleich zum Gleich­strom.

    VPS ist damit die effek­tivste Strom­form und erlaubt die indi­vi­du­ellen Bedürf­nisse und Empfin­dungen der Pati­enten optimal zu berück­sich­tigen.

    Für die Behand­lung von sensi­blen Haut­be­rei­chen und von Kindern gene­rell, ist VPS die beste Wahl.

    Muss ich während der Behandlung die Stromrichtung ändern (Polaritätswechsel)?

    Prin­zi­piell hängt die Wirkung der HIDREX-Therapie nicht von der Strom­rich­tung ab.

    Aller­dings haben klini­sche Studien gezeigt, dass die Anode (posi­tive Elek­trode, rotes Kabel) zu Beginn der Behand­lungs­serie etwas stärker wirksam ist, als die Kathode (nega­tive Elek­trode, schwarzes Kabel).

    Geräte ohne Pola­ri­täts­wech­sel­funk­tion (PWF)

    Bei der Therapie der Hände wird empfohlen, für alle Behand­lungs­sit­zungen die Pola­rität so lange nicht zu wech­seln, bis eine Seite die gewünschte Haut­tro­cken­heit erreicht hat. Ist eine Seite trocken genug (z.B. die rechte Hand) sollte die Pola­rität einmalig für die weiteren Sitzungen geän­dert werden, bis auch die zweite Seite (z.B. die linke Hand) den gewünschten Effekt erreicht hat. Danach sollte, wie bei der Therapie der Füße oder Achseln gene­rell, die Pola­rität mit jeder Behand­lungs­sit­zung getauscht werden.

    Die Pola­rität kann durch einfa­ches Vertau­schen der Elek­troden von Kathode (schwarz) und Anode (rot) erreicht werden.

    Geräte mit Pola­ri­täts­wech­sel­funk­tion (PWF)

    Um von Beginn an ein gleich­mä­ßiges Thera­pie­er­gebnis auf beiden Behand­lungs­seiten zu gewähr­leisten, können Sie bei Geräten, die mit einer PWF ausge­stattet sind, die Pola­rität inner­halb einer Behand­lungs­sit­zung voll auto­ma­tisch wech­seln lassen. Diese Funk­tion kann bei Bedarf akti­viert oder deak­ti­viert werden. Vorteil der Funk­tion ist, dass Sie selber sich nicht merken müssen, welche Pola­rität Sie verwenden sollten.

    Gibt es Untersuchungen zur Wirksamkeit der Leitungswasser-Iontophorese?

    Ja.

    Die Wirkung der Leitungs­wasser-Ionto­pho­rese ist seit vielen Jahren wissen­schaft­lich bewiesen. Studi­en­ergeb­nisse zur Wirk­sam­keit der Leitungs­wasser-Ionto­pho­rese unter Anwen­dung von HIDREX-Geräten finden Sie hier.