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FAQs — Hyperhidrose & Iontophorese Behandlung

Antworten auf häufige Fragen zur Iontophorese und Hyperhidrose

Die Antworten auf die am häu­fig­sten gestell­ten Fra­gen zur Ion­tophorese und Hyper­hidrose haben wir hier für Sie zusam­menge­fasst.

Bei kom­plex­eren oder indi­vidu­ellen Fragestel­lun­gen zu Ihrer Ther­a­pie kön­nen Sie unsere Ion­tophorese-Experten per What­sAPP unter der +492056981110 oder tele­fonisch unter der Rufnum­mer +49 (0) 2056 / 98 11 0 erre­ichen.

Gesundheitliche Fragen zur Hyperhidrose und Iontophorese Behandlung

Was ist Hyperhidrose?

Der Begriff Hyper­hidrose beze­ich­net ein Über­maß an Schwitzen, welch­es über die Erfordernisse der Wärmereg­u­la­tion hin­aus­ge­ht. Per­so­n­en mit Hyper­hidrose schwitzen daher unab­hängig von kör­per­lich­er Anstren­gung oder Umge­bung­stem­per­atur über­mäßig stark. Diese Fehlfunk­tion kann zu erhe­blichen psy­chis­chen, sozialen und beru­flichen Ein­schränkun­gen führen und somit eine aus­geprägte Ver­min­derung der Leben­squal­ität her­vor­rufen.

Hyper­hidrose kann an ver­schiede­nen Kör­per­arealen auftreten. Häu­fig tritt die Hyper­hidrose an den Hän­den (Hyper­hidro­sis Pal­maris), im Gesicht (Hyper­hidro­sis Facialis), an den Fuß­sohlen (Hyper­hidro­sis Plan­taris) und unter den Achseln (Hyper­hidro­sis Axil­laris) auf. Man unter­schei­det zwei Arten der Hyper­hidrose. Die primäre Hyper­hidrose tritt unab­hängig von anderen Erkrankun­gen auf. Die sekundäre Hyper­hidrose tritt als Folge ein­er vorhan­de­nen Grun­derkrankung oder als Neben­wirkung durch die Ein­nahme von Medika­menten oder Nahrungsergänzungsmit­teln auf.

Wann darf ich die Leitungswasseriontophorese-Therapie nicht durchführen?

Die Behand­lung mit Ion­­tophorese-Geräten darf auf keinen Fall angewen­det wer­den bei Patien­ten mit:

  • Herz­schrittmach­ern
  • implantierten Car­diode­fib­ril­la­toren
  • in der Schwanger­schaft
  • met­all­halti­gen Intrauterin-Pes­saren (Spi­rale) (keine Behand­lung der Füße)
  • mit Met­al­limplan­tat­en im Bere­ich des Strom­flusses
  • mit großen Hautdefekten/Wunden, die nicht mit Vase­line abgedeckt wer­den kön­nen
  • mit Hautarealen im Behand­lungs­bere­ich, die eine fehlende oder eingeschränk­te Sen­si­bil­ität haben (z.B.Polyneuropathie)
  • <größeren Wun­den, Hau­tauss­chlag, Schwellun­gen, lokalen Entzün­dun­gen oder akuten Lokalin­fek­tio­nen
  • diag­nos­tizierten oder ver­muteten Herzbeschw­er­den oder Epilep­sie

Eine direk­te App­lika­tion des elek­trischen Stromes durch die Brust, das Gehirn oder den Sinus­knoten darf nicht erfol­gen!

Ich habe eine Spirale. Darf ich die LWI-Therapie durchführen?

Eine met­all­haltige Spi­rale, die nicht kom­plett von Kun­st­stoff umman­telt ist, stellt eine Kon­traindika­tion zur Behand­lung der Füße dar. In dem Fall darf keine Behand­lung der Füße durchge­führt wer­den. Sollte die Spi­rale KOMPLETT von Kun­st­stoff, Silikon o.ä. umman­telt sein, ist das Met­all isoliert. Eine Ther­a­pie darf dann durchge­führt wer­den.

Ich bin schwanger. Darf ich die LWI-Therapie durchführen?

Schwanger­schaft ist eine Kon­traindika­tion. Es gibt keine Stu­di­en oder Erfahrungswerte zur LWI-Ther­a­pie mit HIDREX-Geräten während der Schwanger­schaft. Von ein­er Behand­lung während dieser Zeit ist daher abzu­rat­en.

Ich stille. Darf ich die LWI-Therapie durchführen?

Ja. Das Baby sollte jedoch während der Ther­a­pie nicht an der Brust angelegt sein oder Hautkon­takt zur Mut­ter haben.

Ich habe Metallimplantate. Darf ich die LWI-Therapie durchführen?

Grund­sät­zlich sind alle Met­al­limplan­tate eine absolute Kon­traindika­tion. Wenn sich die Implan­tate im direk­ten Bere­ich des Strom­flusses befind­en sollte keine Behand­lung durchge­führt wer­den. Befind­et sich das Implan­tat nicht im direk­ten Strom­fluss han­delt es sich um eine rel­a­tive Kon­traindika­tion. Die Gefahr ein­er Bee­in­flus­sung des Met­al­limplan­tats ist eher ger­ing. In diesem Fall ist eine ärztliche Abklärung rat­sam.

Ich habe während der Behandlung Schmerzen an einigen Hautstellen. Kann ich was dagegen tun?

Kleine Haut­de­fek­te, wie beispiel­sweise. Kratzer oder Risse, soll­ten dick mit Vase­line abgedeckt wer­den. Der Wasser­spiegel sollte die Nagel­bette freilassen, da es hier auf Grund häu­figer Kle­in­stver­let­zun­gen zu Schmerzen bei der Behand­lung kom­men kann.

Was sind die typischen Anzeichen einer primären, lokalen Hyperhidrose?

  • Beginn der Symp­tome im Kindes- oder Jugen­dal­ter (< 25 Jahre) (wobei das Schwitzen im Bere­ich der Hände meis­tens schon vor der Pubertät auftritt)
  • Auftreten des Schwitzens tem­per­atu­run­ab­hängig, unvorherse­hbar, und nicht wil­lentlich kon­trol­lier­bar
  • lokal begren­ztes Auftreten in ein­er oder mehreren Prädilektionsstelle(n) (bevorzugte Körperstelle(n) ein­er Krankheit) mit bei­d­seit­igem, sym­metrischen Befall
  • Auftreten öfter als 1mal/ Woche mit Beein­träch­ti­gung im All­t­ag
  • Kein ver­mehrtes Schwitzen während des Schlafes
  • Pos­i­tive Fam­i­lien­anam­nese

Wie kann mein Arzt eine Hyperhidrose feststellen?

Die Diag­nose der primären, lokalen Hyper­hidrose erfol­gt vor allem durch eine Befra­gung der betrof­fe­nen Per­son und kör­per­liche Befunde zur Schweißpro­duk­tion. Darüber hin­aus kön­nen der Jod-Stärke-Test und eine Schweiß­men­gen­mes­sung angewen­det wer­den.

Ich muss ein Langzeit EKG tragen. Darf ich die LWI durchführen?

Eine Langzeit-EKG Unter­suchung stellt keine absolute Kon­traindika­tion für die LWI dar. Trotz­dem rat­en wir von ein­er gle­ichzeit­i­gen Behand­lung ab. Während der meist 24-stündi­­gen EKG Aufze­ich­nung kann die LWI Ther­a­pie ohne Bedenken pausiert wer­den.

Meine Haut ist nach der Therapie sehr trocken. Woran liegt das?

Durch den Ionen­trans­port während der Ther­a­pie kommt es zu ein­er reversiblen Verän­derung des Säure-Basen-Gehaltes der Haut. Dies führt zu dem pos­i­tiv­en und gewoll­ten Effekt, dass die Haut trock­en wird und das über­mäßige Schwitzen nach­lässt.

Unsere Empfehlung: Cre­men Sie Ihre Haut nach der Ther­a­pie mit nor­maler Creme ein (niemals vor der Ther­a­pie!). Vor der Ther­a­pie sollte die Haut ent­fet­tet sein. Waschen Sie daher vor der Ther­a­pie die zu behan­del­nden Bere­iche gründlich, um Rück­stände von Cremes zu ent­fer­nen.

 

Technische Fragen zu Hidrex Iontophoresegeräten

Sind die HIDREX-Geräte sicher und geprüft?

Wir besitzen die Genehmi­gung zur Her­stel­lung von Medi­z­in­pro­duk­ten gemäß EU-Richtlin­ie 93/42/EWG und sind damit autorisiert, das medi­zinis­che CE-Zeichen für unsere Medi­z­in­pro­duk­te zu vergeben.

Außer­dem sind unsere LWI-Geräte bei der amerikanis­chen Gesund­heits­be­hörde FDA reg­istri­ert. Für Ihre Sicher­heit unter­hal­ten wir ein überwacht­es Qual­ität­s­­man­age­­ment-Sys­tem für Medi­z­in­pro­duk­te und sind nach EN ISO 13485:2016 zer­ti­fiziert.

Was sind die Bestandteile eines Iontophorese-Gerätes?

Jedes Ion­­tophorese-Gerät beste­ht aus 4 Gerätekom­po­nen­ten:

Warum ist der Betrieb des Gerätes mit einem Stecker-Netzteil ungefährlich, obwohl andere Geräte mit Batterien oder Akkus betrieben werden?

Tech­nisch muss man sich das so vorstellen, dass der Behand­lungsstromkreis kom­plett von der Net­zver­sorgung getren­nt ist und damit (auch im Falle eines schw­eren Fehlers) KEINE Verbindung hat.

Man spricht hier­bei von ein­er „gal­vanis­chen Tren­nung“.

Diese abso­lut wichtige tech­nis­che Sicher­heit wird schon direkt im Net­zteil gewährleis­tet, so dass die Net­zs­pan­nung gar nicht bis zum Gerät gelan­gen kann.

Aus diesem Grund darf nur das mit­gelieferte medi­zinis­che Orig­i­­nal-Net­zteil ver­wen­det wer­den.

Mein Netzteil ist defekt. Kann ich mir im Baumarkt oder Elektrohandel ein Ersatzgerät kaufen?

Nein, es darf unbe­d­ingt nur das Orig­i­­nal-Net­zteil mit medi­zinis­ch­er Zulas­sung ver­wen­det wer­den. Das Net­zteil ist ein entschei­den­der Fak­tor für die Gesamt­sicher­heit des Ther­a­piegerätes und muss neben den speziellen tech­nis­chen Anforderun­gen eine Zulas­sung für Medi­z­in­pro­duk­te besitzen.

Solche Net­zteile sind üblicher­weise nicht im Einzel­han­del ver­füg­bar. Nur bei Ver­wen­dung des Orig­i­nal­net­zteils kann die Sicher­heit gewährleis­tet wer­den (siehe oben).

Betra­cht­en Sie das Net­zteil als Teil des Ther­a­piegerätes – nicht nur als Zube­hör.

Mein Therapiegerät funktioniert nicht. Woran kann das liegen?

In ca. 90% der Fälle ist die Ursache ein falsch­er Auf­bau. Bitte beacht­en Sie, dass nicht bei­de Behand­lungse­lek­tro­den in ein­er Wanne liegen dür­fen.

Schal­ten Sie zuerst das Gerät ein und leg­en dann ihre Hände oder Füße in die Behand­lungswan­nen. Klem­men Sie das Set AX erst nach dem Anschal­ten in die Achseln.

Bitte gehen Sie bei der weit­eren Fehler­suche zunächst die nach­fol­gende Check­liste durch, bevor Sie das Gerät zur Reparatur ein­senden. Sie ers­paren u.U. sich und uns damit Zeit, Aufwand und ver­mei­den Kosten für eine Über­prü­fung durch uns.

  • Über­prüfen Sie, ob das Sicher­heits-Steck­­er­net­zteil ord­nungs­gemäß mit dem Grundgerät und Ihrem Strom­netz ver­bun­den ist.
  • Über­prüfen Sie, ob die Steck­er der Verbindungs­dop­pelk­a­bel weit genug auf die Anschlüsse der Behand­lungse­lek­tro­den aufgeschoben wur­den und sicheren Kon­takt haben.
  • Prüfen Sie, ob das Gerät mit ein­er anderen Per­son ein­wand­frei funk­tion­iert; es kön­nte sein, dass die Überther­a­pie-Schutz­­funk­­tion aktiv ist.

Tipp:     In sel­te­nen Fällen kön­nte das ver­wen­dete Leitungswass­er einen nicht aus­re­ichen­den Leitwert (z.B. bei Hauswass­er-Ention­isierungsan­la­­gen) aufweisen. Ver­suchen Sie es in diesen Fällen ein­mal mit kohlen­säure­freiem Min­er­al- oder Tafel­wass­er.

Beacht­en Sie auch Die Hin­weise zur Pflege des Ion­­tophorese-Gerätes. Kalk­a­blagerun­gen an den Elek­tro­den kön­nen den Strom­fluss behin­dern.

Bitte kon­tak­tieren Sie uns bei Fra­gen. Vie­len Dank!

Warum sollte ich mich für ein HIDREX-Gerät entscheiden?

Unsere HIDREX-Geräte haben nach­weis­lich eine Erfol­gsquote von 98%. Seit über 35 Jahren entwick­eln wir in Zusam­me­nar­beit mit Ärzten, Uni­ver­sität­skliniken und Ther­a­peuten wirk­same Ther­a­piesys­teme auf hohem Niveau.

Wir set­zen dabei kon­se­quent auf den Ein­satz neuester Tech­nolo­gien und hochw­er­tiger Bauteile, um zer­ti­fizierte Medi­zingeräte für inno­v­a­tive, natür­liche Heil­ver­fahren zu entwick­eln und herzustellen. Gle­ich- und Pulsstromver­fahren ermöglichen eine hohe Flex­i­bil­ität und Effizienz.

Durch ein­stell­bare Puls­bre­it­en vere­inen unsere Geräte das Beste aus bei­den Stro­marten. Hohe Behand­lungss­pan­nun­gen ermöglichen schnelle Ther­a­pieer­folge. Tech­nis­che Fea­tures, wie die ASE Anti Schock Elek­tron­ik, sor­gen für Sicher­heit und Kom­fort.

Wir besitzen die Genehmi­gung zur Her­stel­lung von Medi­z­in­pro­duk­ten gemäß EU-Richtlin­ie 93/42/EWG und sind damit autorisiert, das medi­zinis­che CE-Zeichen für unsere Medi­z­in­pro­duk­te zu vergeben. Außer­dem sind unsere LWI-Geräte bei der amerikanis­chen Gesund­heits­be­hörde FDA reg­istri­ert.

Für Ihre Sicher­heit unter­hal­ten wir ein überwacht­es Qual­ität­s­­man­age­­ment-Sys­tem für Medi­z­in­pro­duk­te und sind nach EN ISO 13485:2016 zer­ti­fiziert.

Die Elektroden zeigen Verfärbungen. Was kann ich tun?

Es ist nor­mal, dass die Elek­tro­den nach eini­gen Anwen­dun­gen leicht ver­fär­ben. Die Ver­fär­bung hat keinen Ein­fluss auf den Ther­a­pieer­folg.
Ein­flüsse auf die Ver­fär­bung hat die Beschaf­fen­heit des Wassers, sodass Ver­fär­bun­gen je nach Wasserver­sorgung in der Region unter­schiedlich stark aus­fall­en kön­nen.

Wenn Sie nicht an ein­er Nick­­el- oder Chro­ma­l­lergie lei­den, rat­en wir zur Nutzung der Edel­stahlelek­tro­den. Die Gefahr von Ver­fär­bun­gen der Elek­tro­den ist bei Edel­stahl niedriger und die Elek­tro­den sind leichter zu reini­gen.

Bitte beacht­en Sie die Hin­weise zur Pflege der Elek­tro­den.

Mein Gerät ist nicht mehr so effektiv. Ist es defekt?

Es ist sehr sel­ten, dass ein Gerät defekt ist. In fast allen Fällen sind verun­reinigte Elek­tro­den die Ursache, die zu ein­er gerin­geren Ther­a­pieef­fek­tiv­ität führt.

Kalk­a­blagerun­gen an den Elek­tro­den kön­nen den Strom­fluss behin­dern. Diese Ablagerun­gen kön­nen mit han­del­süblichen Kalk­lösern bzw. mit Essig oder Zitro­nen­säure ent­fer­nt wer­den.

Bitte beacht­en Sie die Hin­weise zur Pflege der Elek­tro­den.

Wie pflege ich meine Elektroden richtig?

Spülen Sie Ihre Met­al­lelek­tro­den nach jed­er Behand­lung mit klarem Wass­er ab und trock­nen Sie die Plat­ten sorgfältig mit einem weichen Tuch ab, um Kalk­a­blagerun­gen zu ver­hin­dern. Nach ca. 5 Behand­lun­gen soll­ten Sie die Elek­tro­den mit einem feucht­en Tuch und han­del­süblichen Reini­gungsmit­tel oder ein­er Flächen­desin­fek­tion säu­bern.

Was kann ich tun, wenn meine Elektroden Ablagerungen aufweisen?

Im Laufe der Zeit kön­nen sich Kalz­i­um- oder Min­er­al­ablagerun­gen auf den Elek­tro­den ansam­meln. Daher soll­ten Sie alle 3 bis 6 Monate (abhängig von der Wasser­härte) die Elek­tro­den über Nacht in eine 1:1 Lösung aus Wass­er und Essig ein­le­gen. Am näch­sten Tag ein­fach mit einem Hand­tuch abwis­chen und dann abspülen. Sie kön­nen auch han­del­sübliche Kalk­lös­er ver­wen­den.

Mein Gerät erreicht nicht die von mir eingestellte Stromstärke. Ist es defekt?

Es ist sehr sel­ten, dass ein Gerät defekt ist. Gele­gentlich erhal­ten wir die Rück­mel­dung von neuen Kun­den, dass die Span­nung nicht so hoch ansteigt, wie vor der Ther­a­pie von Ihnen beim Gerät eingestellt wor­den ist, oder dass die Span­nung nach der Ein­stel­lung ein wenig abfällt.

In diesem Fall ist es sehr wahrschein­lich, dass die Strombe­gren­zungs­funk­tion aktiviert wurde. Dies geschieht, wenn der elek­trische Wider­stand ein­er Per­son, durch sehr starkes Schwitzen, ger­ing ist. Durch den leichteren Strom­fluss kann der max­i­male Behand­lungsstrom erre­icht wer­den, bevor die eingestellte Span­nung erre­icht wird. Eine Schutzschal­tung (Strombe­gren­zung) greift in diesem Fall ein und ver­hin­dert, dass die Span­nung zu hoch ansteigt, um Sie vor Ver­bren­nun­gen zu schützen. Der Ther­a­pieef­fekt wird dadurch nicht beein­trächtigt!

Im Ver­lauf der weit­eren Behand­lun­gen kön­nen langsam höhere Span­nungswerte durch die Min­derung des Schwitzens eingestellt wer­den (der elek­trische Wider­stand der trock­en­er wer­den­den Haut steigt an, so dass höhere Stromw­erte für die Wirk­samkeit notwendig sind).

Wie kann ich die Funktion meines HIDREX-Gerätes überprüfen?

Um die Funk­tion Ihres Gerätes zu über­prüfen, fol­gen Sie fol­gen­den Schrit­ten:

  1. Bauen Sie das Gerät so auf, als woll­ten Sie die Behand­lung starten.
  2. Schal­ten Sie das Steuerg­erät am Hauptschal­ter ein. Im Anzeige-Dis­­­play soll­ten Werte für Dosis und Behand­lungs­dauer angezeigt wer­den.
  3. Schließen Sie nun den Ther­a­pie­stromkreis­lauf indem Sie eine Elek­trode auf das Hand­tuch der zweit­en Elek­trode leg­en, ohne dass sich die Elek­tro­den direkt berühren. Es liegen nun bei­de Elek­tro­den in ein­er mit Wass­er gefüll­ten Wanne (durch ein Hand­tuch getren­nt) übere­inan­der. Bei Ver­wen­dung der AX-Elek­tro­­den pressen Sie die bei­den mit Wass­er getränk­ten Schwammkissen direkt aufeinan­der.
  4. Am Gerät sollte nun die Dive-LED leucht­en.

Leuchtet, auch unter Berück­sich­ti­gung der Fehler-Check­­liste, bei diesem Auf­bau die Dive-LED nicht, nehmen Sie bitte Kon­takt mit uns auf, um das weit­ere Vorge­hen abzus­tim­men.

Muss ich die MyHIDREXApp herunterladen, um die Gerätemodelle HIDREX connectION und HIDREX conceptION bedienen zu können?

Nein! Alle Geräte­mod­elle kön­nen auch ohne die App bedi­ent wer­den. Die Ther­a­piezeit hinge­gen ist fest vorgegeben und kann auss­chließlich bei dem Gerät HIDREX con­nectION über die App verän­dert wer­den. Auf weit­ere Zusatz­funk­tio­nen, wie z.B. das Erstellen von Ther­a­piepro­tokollen, kön­nen Sie ohne App nicht zugreifen.

Fragen zum Kauf/Verleih von Hidrex Iontophoresegeräten zur Hyperhidrosebehandlung

Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten für die LWI-Therapie?

Die geset­zlichen und pri­vat­en Kranken­ver­sicherun­gen in Deutsch­land übernehmen i.d.R. die Kosten für die Bere­it­stel­lung eines Ion­­tophorese-Heimgerätes zur Hyper­hidro­sis Ther­a­pie.

Diese Bere­it­stel­lung kann je nach Ver­sicherungsabkom­men durch ein­ma­lige Anschaf­fung oder lei­h­weise Bere­it­stel­lung erfol­gen. Bevor die Ver­sicher­er eine Kosten­zusage erteilen, wird häu­fig ein Wirk­samkeit­snach­weis der Ion­­tophorese-Ther­a­pie vom behan­del­nden Arzt gefordert.

Hierzu muss vor der Verord­nung eine „Ini­tialther­a­pie“ mit etwa zehn Sitzun­gen durchge­führt wer­den. Diese Ini­tialther­a­pie wird beim Arzt oder mit einem Lei­hgerät (siehe unten) zu Hause durchge­führt.

Erhält der Patient das Gerät im Rah­men ein­er lei­h­weisen Bere­it­stel­lung, wie z.B. bei der Tech­niker Krankenkasse, wird zunächst nach der drei­monati­gen Test­phase und dann alle zwei Jahre eine Anschlussverord­nung gefordert.

Ich habe die Empfehlung bekommen mir ein Iontophorese Gerät bei Ihnen zu leihen. Wie ist das weitere Vorgehen?

Zunächst ist es wichtig zu wis­sen, wie Sie kranken­ver­sichert sind.

Sind Sie geset­zlich kranken­ver­sichert dann laden Sie den Lei­hver­trag auf unser­er Home­page herunter (zu find­en unter „Infos“ For­mu­la­re) und schick­en diesen aus­ge­füllt und unter­schrieben an uns zurück. Wir stellen Ihnen für 5 Wochen kosten­los ein Lei­hgerät zur Ver­fü­gung. Kurz vor Ablauf der 5 Wochen benöti­gen wir eine entsprechende ärztliche Verord­nung von Ihnen oder Sie schick­en das Gerät gut ver­packt und aus­re­ichend frankiert an uns zurück.

Sind Sie bei der Tech­niker Krankenkasse ver­sichert? Dann benöti­gen wir von Anfang an eine ärztliche Verord­nung.

Wenn Sie pri­vat kranken­ver­sichert sind laden Sie bitte den Lei­hver­trag herunter (zu find­en unter „Infos“ For­mu­la­re) und schick­en diesen aus­ge­füllt und unter­schrieben an uns zurück. Wir stellen Ihnen für 5 Wochen kosten­los ein Lei­hgerät zur Ver­fü­gung. Außer­dem erhal­ten Sie ein Ange­bot von uns, was Sie bei Ihrer Krankenkasse ein­re­ichen kön­nen. Kurz vor Ablauf der 5 Wochen kön­nen Sie uns eine entsprechende Bestel­lung schick­en oder das Gerät gut ver­packt und aus­re­ichend frankiert an uns zurückschick­en.

Bietet HIDREX mir kostenlose Hilfe und Unterstützung bei Fragen und Problemen?

Ja! Bei Fra­gen und Prob­le­men rund um Ihre LWI-Ther­a­pie kön­nen Sie sich jed­erzeit an uns wen­den.

Unter +49 (0) 2056 / 9811–10 kön­nen Sie unseren Kun­denser­vice schnell per What­sApp erre­ichen. Sie kön­nen uns auch eine E‑Mail an

 schick­en. Tele­fonisch erre­ichen Sie uns unter +49 (0) 2056 / 9811–0.

Muss ich regelmäßig Ersatzteile kaufen?

Zur Ther­a­pie der Hände oder Füße wird ihr Behand­lungs­set Baum­woll­handtüch­er enthal­ten, die zur Abdeck­ung der Elek­tro­den dienen. Die Handtüch­er wer­den, genau­so wie Baum­­woll-T-Shirts, mit der Zeit durch die regelmäßige Wäsche abgenutzt sein.

Sie kön­nen diese durch die HIDREX-Handtüch­er erset­zen, die zugeschnit­ten und genäht wer­den, um in unseren Tran­s­­port- und Behand­lungskof­fer und in unsere ergonomis­chen Behand­lungswan­nen zu passen.

Sie kön­nen aber auch Ihr eigenes Hand­tuch benutzen.

Wir empfehlen ein weißes (enthält keine Farb­stoffe) Baum­woll­hand­tuch, um die Elek­tro­den zu bedeck­en und zu ver­hin­dern, dass Ihre Haut die Elek­tro­den während der Behand­lung direkt berühren.

Zur Ther­a­pie der Achseln oder ander­er Kör­perteile benöti­gen Sie spezielle Schwamm­pads, die alle 1–2 Jahre erset­zt wer­den müssen.

Kann ich mir ein LWI-Gerät bei HIDREX ausleihen?

Ja. Zur Tes­tung eines Gerätes oder um die Ini­tial­phase Zuhause durch­führen zu kön­nen, kön­nen Sie sich ein Ion­­tophorese-Gerät für 5 Wochen kosten­los bei uns auslei­hen.

Laden Sie sich dafür unseren Lei­hver­trag herunter und lassen uns diesen aus­ge­füllt und unter­schrieben zukom­men.

Wo kann ich ein HIDREX Gerät kaufen?

HIDREX Ion­­tophorese-Geräte kön­nen weltweit bezo­gen wer­den. Sie kön­nen sich direkt an uns oder an einen unser­er langjähri­gen Ver­trieb­spart­ner wen­den. Eine Über­sicht der weltweit­en Bezugsquellen find­en Sie hier.

Fragen zur Leitungswasseriontophorese und zur Therapie

Was ist LWI (Leitungswasseriontophorese) und wie funktioniert es?

Die LWI-Ther­a­pie nutzt Leitungswass­er um starkes Schwitzen (z. B. an Händen/Füßen) mit schwachen Strom zu ther­a­pieren.

Neben anderen ver­füg­baren Ther­a­piemeth­o­d­en gilt die Leitungswasse­ri­on­tophorese (LWI) als die effek­tivste, sich­er­ste, wirkungsvoll­ste und kostengün­stig­ste Ther­a­pie bei über­mäßigem Schwitzen an Hän­den, Füßen, Achseln und im Gesicht.

Die LWI ist ein seit vie­len Jahren wis­senschaftlich anerkan­ntes Behand­lungsver­fahren, das in 98% der Fälle ohne Medika­mente oder oper­a­tive Ein­griffe zu nor­mal trock­en­er Haut führt.Der exak­te Wirk­mech­a­nis­mus allerd­ings ist bis­lang noch nicht voll­ständig ver­standen. Es wird angenom­men, dass die LWI zu ein­er Störung der Stim­u­lus-Sekre­­tions-Kop­­plung an den Schweiß­drüsen führt.

Es wird eine post­sy­nap­tis­che, jedoch reversible funk­tionelle Störung verur­sacht, mit der Folge, dass weniger oder fast gar kein Schweiß mehr aus den Schweiß­drüsen aus­treten kann.

Wie ist der Behandlungsablauf?

Die Ther­a­pie mit LWI ist ver­gle­ich­bar mit einem Fit­nesstrain­ing, bei dem die Qual­ität der Ergeb­nisse davon abhängt, wie diszi­plin­iert man seine Übun­gen durch­führt.

Die Behand­lung erfol­gt durch Hand- und Fußbäder bzw. durch Ther­a­pie der Achseln, des Gesichts oder des Nackens/Rückens mit­tels spezieller Schwamm-App­­lika­­toren, die von schwachem Gle­ich- oder Pulsstrom durch­flossen wer­den.

Begonnen wird die Ther­a­pie mit etwa 10 möglichst täglichen Behand­lun­gen je 15 Minuten (Ini­tial­phase), in der sich das Schwitzen bere­its nor­mal­isiert. Für die Erhal­tung des Ergeb­niss­es reichen i.d.R. etwa 1–2 Behand­lun­gen pro Woche aus.

Der Ther­a­pieef­fekt ist reversibel, so dass sich nach Been­den der Ther­a­pie das Schwitzen nach einiger Zeit wieder ein­stellt.

Wie häufig soll ich die Therapie durchführen?

In der Ini­tial­phase sollte die Behand­lung jeden oder jeden zweit­en Tag erfol­gen.

Nach etwa 10 – 20 Behand­lun­gen sollte eine Besserung ein­treten. In der daran anschließen­den Erhal­tungsphase kommt es zu großen indi­vidu­ellen Unter­schieden.

Manche Patien­ten müssen die Behand­lung 3 x pro Woche durch­führen, andere nur 2 x im Monat. Dies sollte der Patient im Laufe der Zeit selb­st austesten.

Muss ich die Therapie regelmäßig durchführen?

Ja! Die Leitungswasse­ri­on­tophorese bewirkt eine reversible, das heißt wieder beheb­bare funk­tionelle Störung der Schweiß­drüsen.

Durch die Ther­a­pie wer­den die Schweiß­drüsen gehemmt und „taub“ für die (über­mäßi­gen) nervlichen Sig­nale vom Gehirn, die das über­starke Schwitzen aus­lösen.

Ohne die LWI-Ther­a­pie wird das über­mäßige Schwitzen wieder ein­set­zen. Eine regelmäßige Erhal­tungs­ther­a­pie zur Sicherung des Ther­a­pieer­folges sollte daher durchge­führt wer­den.

Ist es möglich Hände und Füße gleichzeitig zu behandeln?

Ja! Das „Set Duo“ ermöglicht in Verbindung mit den Ergowan­nen kom­fort­a­bel die gle­ichzeit­ige Ther­a­pie der Hände und Füße.

Allerd­ings ist dies nicht immer zu empfehlen, son­dern nur wenn Sie die Hände und Füße mit der gle­ichen Strom­form, Voltzahl und Behand­lungs­dauer behan­deln. Die Ein­stel­lung von unter­schiedlichen Behand­lungspa­ra­me­tern an den Hän­den und Füßen ist auch mit dem Set Duo nicht möglich.

Trotz anfänglichen Erfolges hat sich das Schwitzen wieder verschlechtert. Was kann ich tun?

Es kann sein, dass sich Ihr Kör­p­er an den Strom­fluss „gewöh­nt“ hat und die Ther­a­pie zurzeit nicht mehr richtig anschlägt. Sie kön­nen ver­suchen mit höher­er Voltzahl zu ther­a­pieren, die Puls­bre­ite zu ver­längern oder auf Gle­ich­strom umzustellen. Wenn das nicht hil­ft, unter­brechen Sie ihre Ther­a­pie für 2–3 Wochen bis das Schwitzen kom­plett zurück­kommt. Dann starten Sie Ihre Ther­a­pie wieder wie zu Beginn Ihrer Behand­lung.

Ich habe bei der Behandlung einen Stromschlag bekommen. Was ist passiert?

Das passiert immer mal wieder, aber sehr sel­ten im Ver­gle­ich zu älteren Mod­ellen oder Wet­tbe­werb­s­geräten! Hier han­delt es sich immer um völ­lig unge­fährliche, aber eben auch schon mal unan­genehme Span­nungsspitzen (oder Span­nungsabfälle, was sich für den Patien­ten nahezu iden­tisch anfühlt).

Hält man beispiel­sweise beim Ein­schal­ten des Gerätes bere­its die Hände ins Wass­er kann man den soge­nan­nten Wei­deza­­un-Effekt provozieren. Kurze Stro­maus­fälle in der Net­zver­sorgung sowie Wack­elkon­tak­te in der Stromver­sorgung oder am Elek­tro­de­nan­schluss sind weit­ere mögliche Ursachen für diesen Effekt.

Wie empfehlen die Hände oder Füße langsam aus den Behand­lungswan­nen her­auszunehmen und nicht ruckar­tig her­auszuziehen.

Was bewirkt die Anti Schock Elektronik (ASE)?

Alle HIDREX-Geräte sind mit ein­er speziellen Funk­tion namens Anti-Schock-Elek­tron­ik (ASE) aus­ges­tat­tet. Diese Funk­tion unter­drückt das Auftreten von leicht­en elek­trischen Schlä­gen (Wei­deza­un­ef­fekt) nahezu voll­ständig. So zum Beispiel beim Unter­brechen des Stromkreis­es, also beim Her­aus­nehmen der Hände oder Füße aus den Behand­lungswan­nen während der laufend­en Ther­a­pie.

Es ist wichtig zu beacht­en, dass ASE nur aktiviert ist, wenn das Gerät eingeschal­tet ist. Es wird daher drin­gend emp­fohlen, den zu behan­del­nden Bere­ich immer von der Wasserquelle zu tren­nen (Hände oder Füße aus dem Wass­er nehmen oder die Pads und Elek­tro­den von Achsel oder Gesicht ent­fer­nen) bevor Sie das Gerät auss­chal­ten.

Ich kann den Strom auf einer Seite mehr spüren als auf der anderen. Ist mein Gerät defekt?

Nein! Der Ther­a­pie­stromkreis­lauf beste­ht aus zwei unter­schiedlichen Strom­rich­tun­gen: Kath­ode (schwarzes Kabel, neg­a­tiv geladen) und Anode (rotes Kabel, pos­i­tiv geladen).

Obwohl wis­senschaftlich bewiesen wer­den kon­nte, dass die Anode etwas effek­tiv­er ist, gibt es zu diesem The­ma kein ein­heitlich­es Kun­den­feed­back.

Manche Kun­den spüren die pos­i­tive Seite mehr, andere Kun­den die neg­a­tive. Das ist nor­mal und in Ord­nung.

Was ist der Unterschied zwischen Gleichstrom (GS) und Pulsstrom (PS)?

Gle­ich­strom (GS) hat durch 100% Stromab­gabe ohne Pausen die stärk­ste Wirkung. Allerd­ings ist die Behand­lung auf Grund der teil­weise unan­genehmen Strom­flussempfind­ung häu­fig nur mit zu niedri­gen Dosen oder an sen­si­blen Haut­bere­ichen gar nicht möglich.

Anwen­dung find­et GS immer noch bei der Ther­a­pie der Füße. Beim Pulsstrom (PS) springt der Strom­fluss in gle­ich­langen Inter­vallen zwis­chen EIN (50% Puls) und AUS (50% Pause) hin und her.

Diese Inter­valle sor­gen für ein gerin­geres Stromge­fühl. Durch die Pausen­zeit­en ist PS im Ver­gle­ich zu GS jedoch weniger effek­tiv.

Bei der Behand­lung von sen­si­blen Haut­bere­ichen ist der Pulsstrom aber die defin­i­tiv bessere Wahl.

Ist Gleich- oder Pulsstrom besser?

Gle­ich­strom ist deut­lich effek­tiv­er, da der Patient zu jed­er Zeit der Behand­lung die volle Strom­menge erhält. Nachteil ist allerd­ings, dass man das auch spürt. Pulsstrom ist bei bes­timmten Span­nun­gen kaum zu spüren, benötigt aber meist län­gere Behand­lungszeit­en um effek­tiv wirken zu kön­nen.

Auch sind höhere Span­nun­gen leichter zu ertra­gen, was die Anwen­dung in empfind­lichen Bere­ichen wie z. B. unter den Achseln oder an den Hän­den, aber auch die Behand­lung bei Kindern, erle­ichtert.

Der vari­able Pulsstrom, die Inno­va­tion von HIDREX, kom­biniert das Beste aus bei­den Wel­ten – Kom­fort & Effek­tiv­ität – und ist nur ver­füg­bar im PSP 1000.

Was ist Variabler-Pulsstrom (VPS)?

VPS kann man als eine Art Mis­chung aus GS und PS beze­ich­nen, die das Beste aus bei­den Stro­marten vere­int. Beim VPS ist es möglich, die EIN-Phasen im Ver­gle­ich zu den AUS-Phasen inner­halb eines Zyk­lus zu ver­längern (z.B. 90% Puls, 10% Pause).

Durch die kürz­eren Pausen­zeit­en wird sehr viel mehr Energie als beim Stan­­dard-Pulsstrom über­tra­gen. Diese Pul­s­bre­it­en-Ver­stel­lung erhöht die Effek­tiv­ität im Ver­gle­ich zum herkömm­lichen Pulsstrom UND den Kom­fort im Ver­gle­ich zum Gle­ich­strom.

VPS ist damit die effek­tivste Strom­form und erlaubt die indi­vidu­ellen Bedürfnisse und Empfind­un­gen der Patien­ten opti­mal zu berück­sichti­gen.

Für die Behand­lung von sen­si­blen Haut­bere­ichen und von Kindern generell, ist VPS die beste Wahl.

Muss ich während der Behandlung die Stromrichtung ändern (Polaritätswechsel)?

Prinzip­iell hängt die Wirkung der HIDREX-Ther­a­pie nicht von der Strom­rich­tung ab.

Allerd­ings haben klin­is­che Stu­di­en gezeigt, dass die Anode (pos­i­tive Elek­trode, Anschluss A) zu Beginn der Behand­lungsserie etwas stärk­er wirk­sam ist, als die Kath­ode (neg­a­tive Elek­trode, Anschluss B).

Geräte ohne automatischen Polaritätswechsel

Bei der Ther­a­pie der Hände wird emp­fohlen, für alle Behand­lungssitzun­gen die Polar­ität so lange nicht zu wech­seln, bis eine Seite die gewün­schte Haut­trock­en­heit erre­icht hat. Ist eine Seite trock­en genug (z.B. die rechte Hand) sollte die Polar­ität ein­ma­lig für die weit­eren Sitzun­gen geän­dert wer­den, bis auch die zweite Seite (z.B. die linke Hand) den gewün­scht­en Effekt erre­icht hat. Danach sollte, wie bei der Ther­a­pie der Füße oder Achseln generell, die Polar­ität mit jed­er Behand­lungssitzung getauscht wer­den.

Die Polar­ität kann durch ein­fach­es Ver­tauschen der Elek­tro­den von Kath­ode (B) und Anode (A) erre­icht wer­den.

Geräte mit automatischen Polaritätswechsel

Um von Beginn an ein gle­ich­mäßiges Ther­a­pieergeb­nis auf bei­den Behand­lungs­seit­en zu gewährleis­ten, kön­nen Sie bei Geräten, die mit automa­tis­chen Polar­itätswech­sel aus­ges­tat­tet sind, die Polar­ität inner­halb ein­er Behand­lungssitzung voll automa­tisch wech­seln lassen. Diese Funk­tion kann bei Bedarf aktiviert oder deak­tiviert wer­den. Vorteil der Funk­tion ist, dass Sie sel­ber sich nicht merken müssen, welche Polar­ität Sie ver­wen­den soll­ten.

Gibt es Untersuchungen zur Wirksamkeit der Leitungswasser-Iontophorese?

Ja.

Die Wirkung der Leitungswass­er-Ion­­tophorese ist seit vie­len Jahren wis­senschaftlich bewiesen. Stu­di­energeb­nisse zur Wirk­samkeit der Leitungswass­er-Ion­­tophorese unter Anwen­dung von HIDREX-Geräten find­en Sie hier.

Was bringt mir der automatische Polaritätswechsel nach halber Behandlungszeit?

Klin­is­che Stu­di­en haben gezeigt, dass die Anode (pos­i­tive Elek­trode, Anschluss A) zu Beginn der Behand­lungsserie etwas stärk­er wirk­sam ist, als die Kath­ode (neg­a­tive Elek­trode, Anschluss B). Durch den automa­tis­chen Polar­itätswech­sel nach hal­ber Behand­lungszeit erfol­gt eine gle­ich­mäßigere Behand­lung bei­der Seit­en von Anfang an. Vorteil der automa­tis­chen Polar­itätswech­sel­funk­tion ist, dass Sie sel­ber sich nicht merken müssen, welche Polar­ität Sie ver­wen­den soll­ten.

Warum sollte ich bei der Behandlung des Gesichts nicht die Polarität wechseln?

Da die Anode (pos­i­tive Elek­trode, Anschluss A) etwas stärk­er wirk­sam ist als die Kath­ode (neg­a­tive Elek­trode, Anschluss B) ist es effek­tiv­er für die Ther­a­pie des Gesichts, wenn nur mit der Anode behan­delt wird. Bei Behand­lun­gen, bei denen zwei Seit­en behan­delt wer­den müssen (Hände, Füße, Achseln) sollte die Polar­ität, für ein gle­ich­mäßiges Behand­lungsergeb­nis, regelmäßig gewech­selt wer­den.

Bei der Behandlung mit der Gesichtsmaske, muss auch eine Hand oder ein Fuß mitbehandelt werden. Wirkt sich das negativ auf die behandelte Hand /den Fuß aus?

Auf Grund der gerin­gen Dosis, mit der das Gesicht behan­delt wird, sind keine neg­a­tiv­en Ein­flüsse auf die Hand oder den Fuß zu erwarten. Um die Auswirkung der Ther­a­pie auf die Hand /den Fuß noch weit­er zu reduzieren, kann die Hand / der Fuß regelmäßig, von Ther­a­piesitzung zu Ther­a­piesitzung, gewech­selt wer­den.